Holzfenster – der Klassiker unter den Werkstoffen

Holzfenster stehen für Nachhaltigkeit, dafür sorgt jeder Baum, der im Wachstum CO² speichert. Darüber hinaus muss keine weitere Energie für die Herstellung des nachwachsenden natürlichen Werkstoffes aufgewendet werden.

Holz ist ein Geschenk der Natur.

Bäume und Sonnne für den Rohstoff Holz

Welches Holz verwendet man am besten für Fenster?

Geeignete Hölzer für den Fensterbau sind beispielsweise Eiche Holz, Lärche Holz, Kieferholz, Merantiholz oder Eukalyptusholz. Sie unterscheiden sich in Ihrer Farbe, Rohdichte und, für den Bauherrn vor allem wichtig, durch Ihre natürliche individuelle Maserung.

Auf Anfrage sind auch Holzarten wie Ahorn, Kirschbaum, Nussbaum, Birke und Erle verfügbar.

Auf was ist in Bezug auf die Holzeigenschaften im Fensterbau zu achten?

Expertentipp

Experten-Tipp

Wünschen Sie Fenster, dessen Rahmen eine sehr gute Wärmedämmung bieten, ist auf eine geringe Rohdichte des Holzes zu achten. Je leichter das Holz desto mehr isolierende Luft ist eingeschlossen. Je geringer die Rohdichte des Holzes

desto besser ist der Uf-Wert des Fensters. Der U-Wert (vormals k-Wert) beschreibt den sogenannten „Wärmedurchgangskoeffizient“. Uf-Wert steht für englisch unit frame übersetzt der Fensterrahmen des Fensters.

Wünschen Sie sich Fenster mit herausragender Einbruchhemmung (DIN 1627 RC1-RC3) und damit verbundener hoher Eigenstabilität (Statik) ist auf ein Holz mit sehr hoher Rohdichte zu achten. Eine hohe Rohdichte steht auch für Langlebigkeit und höherem Schutz im Brandfall.

Welches Holz für neue Fenster?

Lange bewährt: die Kiefer

Für den Liebhaber von hellen Hölzern ist die Kiefer sehr ansprechennd und aufgrund der wärmedämmenden Eigenschaften besonders beliebt. Einheimische Hölzer unterscheiden durch kurze Transportwege den Nachhaltigkeitsgedanken. Kiefer Fenster sind bei der Montage leicht zu händeln und verfügen über gute statische Eigenschaften. Von Nachteil ist ein hoher Harzanteil der auch nach dem Einbau zum Tragen kommen kann.

Präsenz zeigen: die Lärche

Sehr hartes und schweres Nadelholz mit einer rötlichen Färbung. Fenster aus Lärchenholz zeigen durch die starke Maserung eine hohe Präsenz. Besonders eigenet sich die Lärche für traditionelle Häuser mit rustikaler Einrichtung. Durch die sehr hohe Rohdichte und Härte sind die Fenster bestens gfür alle Witterungseinflüsse geeignet.

Standhaft: die Eiche

Heimisches, recht schweres und hartes Holz mit olivbrauner leicht graustichige Färbung. Eichenholz ist insbesondere sehr resistent gegen eindringendes Wassser und hate einen sehr guten Eigenschutz gegen Pilzbefall. Durch das langsame Wachstum hat die Eiche eine sehr markante und ausgeprägte Zeichnung die ggf. über den hohen Anschaffungspreis hinwegsehen lässt.

Dauerhaft: das Meranti

Meranti ist duch den homogenen Aufbau und die natürliche Resistenz gegen Pilz- und Schädlingsbefall für den Fensterbau sehr gut geeignet. Das tropische Laubholz hat eine olivebraune warme Färbung. Die für den Fensterbau am besten geeignete Unterarte des Meranti ist das dark red Meranti welches eine sehr hohe rötliche Farbe aufweist und sehr wenig Pflege beansprucht. Durch die porige Holzstruktur und das Fehlen von Wachstumsringen neigt Meranti wenig zum Verdrehen (Torsion). Die porige Holzstruktur und das Fehlen von Wachstumsringen verhindern das Verdrehen der verarbeieten Kanteln von Natur aus.

Warum soll ich mich für Holz Fenster entscheiden?

  • + Holz ist ein nachwachsender natürlicher Werkstoff
  • + einbruchhemmende Sicherheitsfenster sind durch den Einsatz von Harthölzern problemlos zu fertigen
  • + Beim Einsatz von Weichhölzern lassen sich hervorragende Wärmedämmwerte erzielen
  • + Harthölzer eignen sich sehr gut für den konstruktiven Brandschutz
  • + bei guter Pflege ist Holz sehr langlebig
  • + ein angenehmes Raumklima wird gefördert
  • + Holzfenster sind fas die ausschließliche Wahl bei Planung von Objekten im Denkmalschutz
  • + sehr umweltfreundlich besonders bei Verwendung von heimischen Hölzern und Hölzern aus nachhaltigem Anbau
  • + sehr gute Schallschutzeigenschaften bei Einsatz von Harthölzern
  • + Holzrahmen lassen sich bei Beschädigung reparieren
  • – höhere Anschaffungskosten stark abhängig von der Wahl des Holzes
  • – regelmäßige Oberflächenprüfung und Wartungsmaßnahmen sind unumgänglich

Welche Profilformen sind möglich

Da Holzfenster aus verleimten Massivholzkanteln gefräst werden ist von klassischen über runde mit hin zu modernen flächenbündigen Holzfenstern sehr viel möglich. Auch können in Einzelfertigung sehr schmale Rahmenansichtsbreiten für den Denkmalschutz gefertigt werden. Die Profilformen sind in allen Holzarten und Oberflächen beliebig kombinierbar

Der feine Unterschied

Holzfenster Classic Querschnitt
Holzfenster Rustikal Querschnitt
Holzfenster Softline Querschnitt

Alle Sonderformen wie Balkontüren, Parallel-Schiebe-Kipp-Türen, Hebeschiebetüren und Faltanlagen sind selbstverständlich in allen Holzarten sowie Farben zu fertigen. Bei manchen Sonderformen sind jedoch nur bestimmte Profilgeometrien möglich. Beschläge bei Sonderformen weichen zum Teil ab.

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Markus Lieber

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