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Lieber.gleich.richtig® - Türen - Fenster - Vordächer

Energiegewinnfenster für Sparfüchse

Fenster und Türen sind die Schnittstellen der Wohnräume zur Außenwelt. Sie sorgen für lichtdurchflutete Räume, schirmen zeitgleich das Innere der Gebäude von Umwelteinflüssen (zum Beispiel Kälte, Zugluft, Lärm) ab, dienen der Be- und Entlüftung und haben eine wichtige architektonische, gestalterische Funktion. Darüber hinaus leisten Fenster in modernen, gut gedämmten Häusern, einen wichtigen Beitrag zur passiven Nutzung der Sonnenwärme. Bezüglich ihrer wärmedämmenden Eigenschaften können ältere Fenster und Türen jedoch wesentliche Schwachstellen im Haus darstellen. Der Gesetzgeber hat in der Energieeinsparverordnung hohe Anforderungen an die energetische Beschaffenheit von Fenstern und Türen für Neubauten und Altbausanierungen festgesetzt.

Die Wärmedämmung von Fenstern wird im wesentlichen durch die Art der Verglasung (Wärmeschutzverglasung, Anzahl der Scheiben), dem Randverbund der Verglasung (warme Kante), dem Aufbau des Rahmens (Kunststoff, Holz, Holz/Aluminium, Aluminium) und nicht zu Letzt dem fachgerechten Einbau bestimmt.

                   Sindelfingen Thermographie - Wärmebild

Die Beschaffenheit der Verglasung, des Randverbundes und des Rahmens spiegeln sich im Wärmedämmwert, dem Wärmedurchgangskoeffizienten U (U-Wert) wieder. Der Fugendurchlasskoeffizient a (a-Wert) beschreibt die Luftdichtheit des Fensters, speziell des Fensterflügels gegenüber dem Rahmen. Dieser Wert ist ein wichtiger Faktor betreffend der Lüftung und des Schallschutzes eines Raumes.

Die passive Nutzung der Sonnenwärme – kostenloser Energiegewinn für Sie - ist eine weitere wichtige Funktion. Bestimmt von der Lage der Fenster (Himmelsrichtung) und dem Energiedurchlasswert g (g-Wert) des Bauelements, hilft Ihnen die Sonne Heizkosten zu sparen.

                Dreifachverglasung mit warmer Kante

Anforderungen an einbruchhemmende Bauelemente werden in DIN ENV 1627 / DIN EN 356 näher beschrieben und in Kategorien (WK1 - WK6) eingeteilt. Die DIN 4109 und VDI-Richtlinie 2719 beschreiben die einzelnen Schallschutzklassen und die dazugehörigen Gläser. Zusammenfassend gilt festzuhalten: Bei einem einbruchhemmenden Fenster, beispielsweise der Klasse WK2, sind alle Einzelkomponenten wie Glas, Rahmen, Beschläge etc. aufeinander abgestimmt und geprüft. Selbiges gilt auch für die Montage.

Technikbegeisterte finden auf den folgenden Seiten detaillierte Informationen.